Lukas hat ein Viktor-Frankl-Zitat mitgebracht, das diese Folge eigentlich schon im ersten Satz zusammenfasst: “Wer eine Situation nicht ändern kann, ist gefordert, sich selbst zu ändern.” Was folgt, ist ein ehrliches, manchmal unbequemes Gespräch über das, was Isabel und Lukas seit Jahren begleitet und immer wieder zum Hauptkonfliktpunkt wird – ihre grundverschiedenen Coping-und Konfliktlösungs-Strategien.
Während Isabel eher mit Optimismus und Gelassenheit durch die Welt geht, kämpft Lukas mit dem permanenten Drang zum Optimieren: dem inneren Kritiker, der leise flüstert, dass es immer noch ein bisschen besser gehen könnte. Den passenden Spiegel liefert ausgerechnet ein Podcast über Jan-Lennard Struff, den deutschen Tennisprofi – den Lukas sich am Vorabend reingezogen hat. Die Metapher des Spielers als CEO der eigenen Karriere, mit dem Coach als notwendiges Korrektiv, trifft das Paar mitten ins Herz. Denn am Ende ist es gar nicht die Situation, die eskaliert – es sind die unterschiedlichen Wege, wie man damit umgeht. Als Paar, als Geschäftspartner, als Eltern.
Und ja, der Family Health Day am 26. April steht auch vor der Tür.





