Negroni Nights
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Folge 170: Eltern-sein heißt Coach-sein
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Folge 170: Eltern-sein heißt Coach-sein

Nach einem langen und intensiven Sommer, der voll war mit Reisen, Erlebnissen und Unterwegs-Sein, haben Isabel und Lukas eine Entscheidung getroffen: zurückschrauben. Mehr kochen, weniger Restaurants, weniger Termine — nicht aus Askese, sondern weil Reizüberflutung auch im echten Leben passiert. Die Kinder werden größer, und damit kommen neue Fragen. Vitos erste Schularbeit ist der Aufhänger für eine grundsätzlichere Diskussion: Nachhilfe organisieren oder selbst dranbleiben? Isabel und Lukas sind sich einig — guter Coach sein ist nicht delegierbar, zumindest nicht in dieser Phase. Selbstvertrauen entsteht nicht durch bessere Noten, sondern dadurch, dass man selbst durch die Schwierigkeit gegangen ist. C.G. Jung hatte recht: alles bis 40 ist Übung. Lukas erzählt, dass er sich seit wenigen Jahren zum ersten Mal wirklich als eigenständiger Unternehmer fühlt — keine Verantwortung nach oben, keine nach unten, nur nach innen.

Dann: das Otto Wagner Areal. Isabel und Lukas waren beim Performance-Theaterstück “Ganymed Areal” von Jacqueline Kornmüller und waren hellauf begeistert. Ihr persönliches Highlight waren Federspiel, ein Wachauer Blasmusik-Ensemble, die, während du mit einem Hocker durch das ehemalige Psychiatrie-Areal wanderst, neben dir beginnen zu spielen. Lukas findet dafür nur ein Wort: bewegend. Außerdem: Matthias Döpfner, CEO von Axel Springer, meint im Interview gegenüber Peter Thiel: “Progress in Medicine is the only thing that has no downside.” Ein Satz, der hängenbleibt. Und ob man ewig leben wollen würde?

Federspiel – Blasmusikensemble Wien

Ganymed

Peter Thiel: The AI Crisis, Europe’s Decline & the Battle for America

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